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Tag 11 – Fasten & Gebet

15. Januar 2026

Andacht durch Reverend Joseph Antwi

Thema: Die Liebe Christi weitergeben (Heilung & Einheit der Nationen)

Leitverse: Matthäus 9:36 | Johannes 13:34–35 | Jesaja 61:1–3 (NKJV)



Einleitung

Gestern, als wir die Kirche nach einer kraftvollen Gebets- und prophetischen Nacht schlossen, wurden wir erneut an die Bedeutung erinnert, unsere geistlichen Waffen des Kampfes zu aktivieren. Wir sahen klar, dass der Kampf, zu dem wir berufen sind, nicht auf Satans Boden geführt wird, sondern aus einer höheren geistlichen Position heraus, während wir fasten, beten und uns vor Gott heiligen.


Später in dieser Nacht, gerade als ich ins Bett gehen wollte, stieß ich auf ein Video auf YouTube, das meine Aufmerksamkeit tief ergriff. Es war eine Debatte zwischen Muslimen, Juden und Christen. Als sich die Diskussion entwickelte, fiel mir etwas Bemerkenswertes auf: Die gesamte Debatte drehte sich um Jesus Christus.


Ich bemerkte, dass sowohl Muslime als auch Juden ein starkes Interesse an Jesus Christus als dem Messias zeigten. Die Muslime erkannten offen an, dass Jesus Christus zurückkehren wird, um die Welt zu richten, und sie glauben, dass Er der Messias ist. Die Juden jedoch lehnten diese Wahrheit ab und erkennen Ihn nicht auf dieselbe Weise an. Und doch – trotz ihrer Unterschiede – dominierte Jesus Christus das gesamte Gespräch.


Eine Frage, die während der Debatte gestellt wurde, traf mein Herz tief:

Wie werden Sünden vergeben, und wie kommt man in den Himmel?


Die Muslime und die Juden hatten etwas gemeinsam – ihre Antwort war: gute Werke. Mehr Gebete. Mehr Anstrengung. Mehr Regeln. Mehr Rituale. Ihre Erlösung hing davon ab, was sie selbst tun konnten.


Aber die Christen standen allein in einer kraftvollen Wahrheit:

Unsere Sünden sind bereits vergeben und gesühnt durch Jesus Christus.


Für andere müssen sie mehr beten, mehr fasten, strenge Gesetze befolgen und sich endlos bemühen, um den Himmel zu verdienen. Doch für uns hat Christus den Opferpreis bereits bezahlt.


📖

„Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.“

— Johannes 3,16 (HFA)


Diese Erkenntnis erfüllte mein Herz mit überwältigender Dankbarkeit. Es sind nicht meine Werke, die mich retten – auch wenn Werke wichtig sind. Die Schrift sagt, dass der Glaube ohne Werke tot ist, und Jesus sagte, dass wir nach unseren Werken beurteilt werden. Doch die Erlösung selbst ist aus Gnade und Barmherzigkeit.


📖

„Gott aber beweist uns seine große Liebe gerade dadurch, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.“

— Römer 5,8 (HFA)


Andere Religionen müssen sich ihren Weg verdienen. Deshalb beten Muslime fünfmal am Tag. Deshalb fasten sie über lange Zeiträume und vollziehen viele Rituale – um ihrem Gott zu gefallen. Doch wir haben eine Liebe empfangen, die wir uns nicht verdient haben.


Oh Kirche, was für eine Liebe haben wir empfangen!


Können wir diese Liebe für uns behalten?

Können wir ein Geschenk verstecken, für das wir keinen Preis bezahlt haben?


Das größte Wunder, das wir unseren Freunden, Familien und Gemeinschaften anbieten können, ist nicht Geld oder Komfort – sondern Erlösung. Wenn Menschen sich von der Finsternis abwenden und ins Licht Christi treten, verändert sich alles.


Das Licht ist gekommen. Die Finsternis verliert ihre Macht.


Während du diese Andacht liest, erinnere dich daran: Wir sind nicht berufen, andere Religionen zu richten oder zu kritisieren. Das ist das, was sie empfangen haben und was ihnen weitergegeben wurde. Doch wir, die wir die Gute Nachricht empfangen haben, müssen sie mit Freude, Demut und Kühnheit tragen.


Dieses Evangelium darf nicht bei uns bleiben.

Es muss sich bis an die vier Enden der Erde ausbreiten.


Es beginnt mit unserer Gemeinde.

Es beginnt mit unserer Nachbarschaft.

Es beginnt mit unseren Freunden.


Lasst das Evangelium gepredigt werden.

Lasst die Erlösung wirksam werden.



Im Zentrum des Evangeliums steht Liebe – nicht oberflächliche Zuneigung, sondern erlösende, heilende, opferbereite Liebe. Als Jesus die Menschenmengen sah, sah Er keine Massen, die verwaltet werden mussten, oder Zahlen, die gezählt wurden. Er sah Menschen – verwundet, zerstreut, zerbrochen und müde.


📖

„Als er die vielen Menschen sah, ergriff ihn tiefes Mitgefühl, denn sie waren erschöpft und hilflos wie Schafe ohne Hirten.“

— Matthäus 9,36 (HFA)


Die Liebe Christi ist nicht passiv. Sie bewegt sich. Sie heilt. Sie stellt wieder her. Sie versöhnt. Nationen sind nicht nur durch Grenzen getrennt; sie sind zerbrochen durch Schmerz, Ungerechtigkeit, Vorurteile, Vertreibung und Unvergebenheit. Gottes Antwort auf diese Zerbrochenheit ist eine Gemeinde, erfüllt mit der Barmherzigkeit Christi.


📖

„Ich gebe euch ein neues Gebot: Liebt einander! So wie ich euch geliebt habe, sollt auch ihr einander lieben.“

— Johannes 13,34 (HFA)


📖

„An eurer Liebe zueinander wird jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“

— Johannes 13,35 (HFA)


Liebe ist kein Vorschlag. Sie ist die Identität des Gläubigen und die heilende Sprache des Reiches Gottes.



Die Liebe Christi bringt Heilung für Nationen


Jesus predigte nicht nur Erlösung – Er heilte Herzen, stellte Würde wieder her und verband Wunden.


📖

„Der Geist des Herrn ruht auf mir … Er hat mich gesandt, den Armen eine gute Nachricht zu bringen, die gebrochenen Herzen zu heilen, Gefangenen Freiheit zu verkünden …“

— Jesaja 61,1–3 (HFA)


Heute setzt Christus dieses Werk durch Seinen Leib fort – die Gemeinde. Wenn wir in Seiner Liebe wandeln, erfahren Nationen Heilung. Wenn wir Mitgefühl über Urteil stellen, Einheit über Spaltung und Versöhnung über Verletzung, wird das Evangelium sichtbar.


📖

„Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht.“

— Kolosser 3,14 (HFA)


Die Welt braucht keine lautere Gemeinde – sie braucht eine liebende Gemeinde.



Gebetspunkte


Dank & Anbetung


Vater, wir danken Dir und beten Dich an für Dein Mitgefühl. Heile verwundete Nationen durch die Liebe Christi, die durch uns fließt.

📖 Psalm 147,3; Jeremia 17,14


Erfülle uns mit Mitgefühl für die Zerbrochenen, Verwundeten und Vertriebenen.

📖 Kolosser 3,12; Lukas 10,33–34


Gebrauche uns als Werkzeuge der Versöhnung in Familien, Städten und Nationen.

📖 2. Korinther 5,18–19; Matthäus 5,9


Heile rassische, ethnische und kulturelle Trennungen durch die Kraft der Liebe Christi.

📖 Epheser 2,14–16; Galater 3,28


Lass die Liebe Christi Gesellschaften durch unser Zeugnis erneuern.

📖 Johannes 15,12; Römer 12,9–10


Vereine unsere Gemeinden über Kulturen hinweg als einen Leib in Christus.

📖 1. Korinther 12,12–13; Epheser 4,3


Lass unsere multikulturellen Gemeinden sichere Häuser für alle Nationen sein.

📖 Psalm 133,1; Apostelgeschichte 2,44–47



Abschließende Ermahnung


Liebe ist die heilende Sprache des Himmels.

Liebe ist die Brücke zwischen zerbrochenen Nationen.

Liebe ist der Beweis, dass Christus in uns lebt.


Mögen unsere Gemeinden nicht nur für Wahrheit bekannt sein – sondern für Liebe.

Mögen unsere Leben überall Heilung bringen.

Mögen die Nationen Christus durch die Art erkennen, wie wir einander lieben.


Shalom und bis zum Gebetsmittag & Gebetsabend, so Gott will.


Bete für uns 🙏🏻


Shalom

Rev. Joseph Antwi

 
 
 

1 Kommentar


Angela. Z
vor 4 Tagen

Die heutige Andacht war wie jedes mal ein wahrer Segen und hat heute mein Herz sehr stark berührt! 🙏🏼


Meine Erkenntnisse durch die heutige Andacht sind:


Matthäus 9:36

Unser Gott ist ein Gott des Mitgefühls. Darum hatte auch Jesus als er unter uns Menschen war Mitleid mit den Menschen, als er sah wie erschöpft und hilflos sie herum irrten.

Er schaute nicht einfach weg und lief vorbei und genau deshalb sollten wir dies auch nicht tun!

Es gibt so viele Menschen die noch in ihrem Denkmuster gefangen sind und sich ungeliebt oder Hoffnungslos fühlen, krank sind usw. Deshalb ist es auch wichtig mit Mitgefühl und Liebe den Menschen zu begegnen und ihnen die Frohe Botschaft zu verkünden.

Denn wie Reverend…


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