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Täglicher Bibel Plan – Apostelgeschichte 1

02. Februar 2026

Andacht von Reverend Joseph Antwi

Thema: Geisterfüllte Jünger für die nationale Agenda (Entfesslung) hervorbringen



Apostelgeschichte


Einleitung / Eröffnende Reflexion


Guten Morgen, Gemeinde.Nochmals herzlichen Glückwunsch an alle, die an unserer 26. Zeit des Fastens und Betens teilgenommen haben. Spürt ihr noch die Gegenwart Gottes?


Der Freitagabend war unglaublich. Aber Gemeinde – schaut euch an, was Gott am Sonntag für uns getan hat. Wenn ihr im Sonntagsgottesdienst gesegnet wurdet, schreibt bitte einen Kommentar in den Gruppenchat. Teilt eure Erfahrung. Ermutigt jemanden, der nicht dabei sein konnte. Euer Zeugnis kann einen anderen Gläubigen stärken.


Unser Thema für den Februar lautet: Geist-erfüllte Jünger für die nationale Agenda hervorbringen.Also stellt sich die Frage: Was bedeutet das für uns?


Um diese Frage zu beantworten, wenden wir uns der Apostelgeschichte zu. Dieses Buch hält nicht nur Ereignisse fest – es offenbart, wie gewöhnliche Männer und Frauen, erfüllt mit dem Heiligen Geist, den Auftrag Christi zu den Nationen trugen.


Gemeinde, ich freue mich sehr, dass wir wieder mit unserer täglichen Bibelandacht beginnen – und zwar mit der Apostelgeschichte. Dieses Buch zeigt uns, wie die frühe Gemeinde entstand: nicht beiläufig, nicht zufällig, sondern durch starke Jüngerschaft, Gehorsam und die Kraft des Heiligen Geistes.


Nehmt euch jetzt bitte eure persönliche Zeit.Öffnet eure Bibel in Apostelgeschichte Kapitel 1.Nehmt Stift und Papier. Während ihr lest, schreibt auf, was der Herr persönlich zu euch spricht. Unterstreicht es. Diese Andacht erfordert persönliche Offenbarung.

Bitte lest Apostelgeschichte 1,1–26 Vers für Vers, bevor ihr weiterlest.

Lasst uns beten.


Heiliger Geist, ich bete, dass es während dieser Andacht nicht meine Worte sind, sondern Deine Worte. Lass Dein Volk diese Andacht mit Demut und Liebe empfangen. Möge sie Transformation in ihrem Leben bewirken, im Namen Jesu. Amen.

Glückwunsch, Gemeinde.Lasst uns beginnen.



1. Die Apostelgeschichte setzt den Dienst Jesu fort (Apg 1,1–3)


Lukas schreibt an Theophilus über alles, was Jesus begann zu tun und zu lehren, bis zu dem Tag, an dem Er aufgenommen wurde.


Das zeigt uns etwas sehr Wichtiges:Jesus hat Sein Werk in den Evangelien nicht beendet – Er setzte es durch die Apostel fort.


Nach Seiner Auferstehung zeigte sich Jesus lebendig, nicht als Geist, sondern mit vielen Beweisen. Vierzig Tage lang erschien Er ihnen und sprach über das Reich Gottes.

Die Auferstehung war nicht zur Unterhaltung – sie war zur Überzeugung.Geist-erfüllte Jünger müssen verstehen, wer Christus ist, was Er vollbracht hat und was das Reich Gottes bedeutet.



2. Warten ist Voraussetzung für apostolische Kraft (Apg 1,4–5)


Jesus befahl ihnen, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern auf die Verheißung des Vaters zu warten.


Die Apostel hatten bereits Autorität, aber sie brauchten noch Kraft.

Autorität gibt Erlaubnis.Kraft gibt Befähigung.


Oft stürzen sich Menschen in Aufgaben, für die Gott sie noch nicht beauftragt hat. Wenn Widerstand kommt, fehlt ihnen die Stärke standzuhalten. Deshalb sagte Jesus: „Wartet.“

Wie ich gestern gepredigt habe: Wenn du keine Autorität durch den Geist hast, kannst du bestimmten Dingen nicht entgegentreten. Du wirst manche Kämpfe nicht gewinnen, die Gott von dir erwartet.


Die Bibel sagt:

„Aber alle, die ihre Hoffnung auf den HERRN setzen, bekommen neue Kraft.“(Jesaja 40,31 – HFA)


Warten bedeutet nicht Untätigkeit.Warten bedeutet Gebet.Warten bedeutet Fasten.Warten bedeutet Ausrichtung.


Und Gemeinde, weil wir gefastet und gebetet haben, glaube ich, dass der Heilige Geist auf uns geruht hat.


🔥 Kein Warten bedeutet keine Freisetzung.Weil wir gewartet haben, sind wir jetzt bereit zu gehen.



3. Kraft wird zum Zeugnis gegeben, nicht für politische Neugier (Apg 1,6–8)


Die Apostel fragten Jesus, ob Er das Reich für Israel wiederherstellen werde.

Sie dachten noch politisch und militärisch – sie erwarteten einen kriegerischen Messias. Doch das war nie die Mission Christi.


Jesus kam nicht, um sich in zivile Angelegenheiten zu verstricken. Er kam mit einer Freisetzungsagenda.


Deshalb lenkte Er sie um und sagte:„Es steht euch nicht zu, Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat.“


Was wirklich zählte, war dies:


„Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein …“


Vor Einfluss kommt Erfüllung. Vor Mission kommt Kraft.

Jerusalem. Judäa. Samarien. Bis an die Enden der Erde.


Du bist nicht vergessen.

Du bist nicht unbedeutend.

Du bist wichtig für den Herrn, im Namen Jesu.


4. Begegnungen müssen zu Bewegung führen (Apg 1,9–11)

Als Jesus in einer Wolke aufgenommen wurde, standen die Jünger da und starrten.


Sie waren überwältigt – fast wie bei einem Film. So etwas hatten sie noch nie gesehen. Und weil der Heilige Geist noch nicht gekommen war, brauchten sie eine Engelbestätigung.


Die Engel sagten ihnen, dass derselbe Jesus auf die gleiche Weise wiederkommen wird.

Das bestätigt, dass die Wiederkunft Christi sein wird:


  • sichtbar

  • öffentlich

  • herrlich


Die Bibel sagt, dass Er mit dem Ruf eines Erzengels wiederkommen wird, und alle Augen werden Ihn sehen, auch die, die Ihn durchbohrt haben.


Doch bis dahin muss die Gemeinde sich bewegen – nicht starren.



5. Geist-erfüllte Jünger werden im Obergemach geformt (Apg 1,12–14)


Sie kehrten nach Jerusalem zurück und gingen in das Obergemach.


Die Apostel waren dort.Die Frauen waren dort.Maria, die Mutter Jesu, war dort.Seine Brüder waren dort.


Sie verharrten einmütig im Gebet und Flehen.

Kraft fließt dort, wo Einheit ist.



6. Gottes Gemeinde hat niemals Mangel, wenn Menschen gehen (Apg 1,15–26)


Das Amt des Judas war wegen seines Verrats leer geworden. Die Schrift musste erfüllt werden.


Manchmal denken Menschen, wenn sie eine Position verlassen, wird die Gemeinde zusammenbrechen. Das ist ein Irrtum.

Keine von Gott geborene Gemeinde hat jemals Mangel.

Wenn einer geht, erweckt Gott einen anderen.

Matthias wurde erwählt – nicht durch Ehrgeiz, sondern durch Gottes Auswahl.

„Sein Amt soll ein anderer übernehmen.“

Gottes Werk geht weiter.



Abschlussgebet


Gebetspunkt

Lieber Herr Jesus, wir danken Dir für diesen Tag. Wir danken Dir für diese wunderbare Andacht, die Du uns durch Deinen Diener, Apostel Joseph, gegeben hast. Wir bitten Dich, uns zu stärken, unseren Verstand, unseren Geist und unsere Seele aufzubauen, damit wir die Apostelgeschichte verstehen, aufnehmen und darin leben können. In Jesu Namen beten wir. Amen.

Bitte teilt euer Feedback auch auf dieser Website und nicht nur in der WhatsApp-Gruppe.



Shalom in Liebe

Reverend Joseph

 
 
 

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