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Täglicher Bibelplan - 1. Timotheus 6

30. April 2026

Andacht von Reverend Joseph Antwi

Thema: Die Liebe Christi in eine sterbende Welt tragen — Gemeinde ohne Mauern


*Einleitung*


Liebe Gemeinde,


wir freuen uns sehr, da wir den Höhepunkt unseres Monatsthemas erreichen:

„Die Liebe Christi einer unvergänglichen Welt weitergeben“ — ein Aufruf, als eine Gemeinde ohne Mauern zu leben.


In den vergangenen Wochen sind wir durch kraftvolle Andachten gegangen, die uns alle neu auf Gottes Herz für diese Generation ausgerichtet haben. Und heute kommen wir zum letzten Kapitel des ersten Timotheusbriefes — ein Moment der Reflexion, Ausrichtung und geistlichen Schärfung.


Bevor wir jedoch weitermachen, lasst uns kurz darüber nachdenken, was Gott gestern getan hat.


Wir haben die mächtige Hand Gottes am Werk gesehen. Leben wurden berührt, Herzen bewegt, und Heilung floss. Die Gegenwart des Herrn war spürbar unter uns. Es war auch eine starke Erinnerung daran, dass unser Glaube nicht passiv sein darf — sondern aktiv, entschlossen und lebendig.


Wir geben Gott alle Ehre für das, was Er getan hat.


Und jetzt, wenn wir uns 1. Timotheus 6,1–21 zuwenden, möchte ich dich ermutigen:


Nimm dir einen Moment.

Öffne deine Bibel.

Schaffe einen ruhigen Ort.


Unterstreiche, was dich anspricht. Lass das Wort persönlich zu dir reden.


Und jetzt… lasst uns gemeinsam hineingehen.



*Schriftfokus*


📖 „Ein Leben in Ehrfurcht vor Gott bringt tatsächlich großen Gewinn – vor allem, wenn man mit dem zufrieden ist, was man hat.“ — 1. Timotheus 6,6 (HFA)



*1. Dein Verhalten zählt weiterhin*


Paulus beginnt, indem er Knechte und Herren anspricht, und erinnert uns daran, dass selbst in schwierigen oder ungerechten Situationen unser Verhalten Gott ehren soll.


Dein Umfeld entschuldigt nicht deinen Charakter.


Ob bei der Arbeit, zu Hause oder im Dienst — wie du lebst, zeigt, wem du dienst. Wenn wir in Demut und Integrität leben, ehren wir den Namen Gottes.



*2. Achtung vor falscher Lehre und Stolz*


Paulus warnt vor denen, die falsch lehren — Menschen voller Stolz, Streitlust und Eigeninteresse. Sie benutzen geistliche Sprache, aber ihr Herz ist weit von der Wahrheit entfernt.


Ein klares Zeichen von Irrtum ist dies:

Gottesfurcht als Mittel für persönlichen Gewinn zu benutzen.


Als Gemeinde müssen wir in Unterscheidung wachsen. Nicht alles, was tief klingt, kommt von Gott. Wahrheit bringt Veränderung hervor — nicht Verwirrung oder Spaltung.



*3. Die Kraft der Zufriedenheit*


📖 „Denn wir sind ohne etwas in die Welt gekommen, und wir werden auch nichts aus ihr mitnehmen können.“ (V.7, HFA)


Das ist eine ernüchternde Erinnerung: Dieses Leben ist vergänglich.


Zufriedenheit bedeutet nicht fehlenden Ehrgeiz — sondern in Gott zu ruhen, während man im Auftrag lebt.


Wenn dein Herz zufrieden ist, wirst du nicht mehr von Druck, Vergleichen oder dem Bedürfnis, etwas beweisen zu müssen, gesteuert.



*4. Die Gefahr der Geldliebe*


📖 „Denn die Liebe zum Geld ist eine Wurzel für alles Böse…“ (V.10, HFA)


Geld ist nicht böse — aber die Liebe dazu ist gefährlich.


Wenn Geld den Platz Gottes einnimmt, führt es zu Kompromissen, Schmerz und geistlichem Abfall. Viele haben Reichtum gejagt und dabei ihren Glauben, ihren Frieden und ihre Bestimmung verloren.


Das ist ein Aufruf, unser Herz zu prüfen:

Was treibt uns wirklich an?



*5. Ein Aufruf zu kämpferischem Glauben*


📖 „Du aber, ein Mensch Gottes, flieh vor all diesen Dingen und strebe nach Gerechtigkeit…“ (V.11, HFA)


Hier ist die Anweisung:


* Fliehe vor dem, was zerstört

* Jage dem nach, was aufbaut

* Kämpfe den guten Kampf des Glaubens

* Ergreife das ewige Leben


Hier kommt der kämpferische Glaube ins Spiel.

Wir gleiten nicht einfach in Gottesfurcht hinein — wir verfolgen sie bewusst.



*6. Bewahre, was dir anvertraut wurde*


Paulus schließt mit einem kraftvollen Aufruf:


📖 „Timotheus, bewahre, was dir anvertraut ist…“ (V.20, HFA)


Dein Glaube ist ein Schatz.

Deine Berufung ist ein Schatz.

Das Evangelium, das dir anvertraut wurde, ist ein Schatz.


Bewahre es. Schütze es. Tausche es nicht gegen vergängliche Dinge ein.



*Pastorale Reflexion*


Dieses Kapitel fordert uns heraus:


* Suchen wir Gott — oder benutzen wir Gott, um Dinge zu bekommen?

* Sind wir zufrieden — oder jagen wir ständig mehr nach?

* Bewahren wir unseren Glauben — oder entfernen wir uns langsam davon?


Der wahre Gewinn liegt nicht in dem, was wir anhäufen — sondern darin, wer wir in Christus werden.



*Gebet*


Vater,

wir danken Dir für Dein Wort. Lehre uns, in Gottesfurcht und Zufriedenheit zu leben. Befreie unsere Herzen von der Liebe zum Geld und von weltlichen Ablenkungen. Gib uns Unterscheidung, in der Wahrheit zu leben und Irrtum abzulehnen. Hilf uns, mit entschlossenem Glauben der Gerechtigkeit nachzujagen und das zu bewahren, was Du uns anvertraut hast.


Lass unser Leben Deine Herrlichkeit widerspiegeln, während wir einer unvergänglichen Welt die Liebe Christi bringen.


Im Namen Jesu, Amen.



*Umsetzung*


Richte heute bewusst dein Herz neu aus.

Wähle Gottesfurcht statt Gewinn, Bestimmung statt Druck und Ewigkeit statt vergänglichen Erfolg.


Gott segne euch alle, dass ihr gestern so zahlreich gekommen seid.


Shalom

Rev. Joseph Antwi

5 Kommentare


1 Timothy 6


This devotion reminds me of a sentence I once heard:

“What does it profit me to gain the whole world if I know that I am losing my soul?”


As it is written in verse 7, we came into the world with nothing, and we will leave it the same way. So what is the point of storing up treasures on earth if you will lose them anyway? What is the point of having everything in this world if you risk your faith for it?


Everything will pass away one day and come to an end, but the faith that has been given to us will always remain, and our Lord IS the beginning and the end.


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Danke vielmal für die Andacht, 👏🏾👏🏾


Mein Lieblingspart:


- wie du lebst, zeigt, wem du dienst.


- Wahrheit bringt Veränderung hervor —nicht Verwirrung


- Geld ist nicht böse aber die Liebe - dazu ist gefährlich.


Was mir gefallen hat, ist der Einstieg. Er fängt direkt an mit sogar in schwieriger Lage, nicht in guten Tagen, wo es dir schon gut geht, sondern in schwierigen Momenten, wo du gestresst bist solltest du trotzdem einen guten Charakter bewahren.


Es geht weiter und sagt nicht mal dein Umfeld solltest du benutzen als ein Grund für einen schlechten Verhalten


Denn eigentlich, wie du lebst, zeigt eigentlich wem du liest. Das war richtig kraftvoll !!


Danke Pastore🙏🏾

Danke das Kommunikation Team

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Try Konadu
Try Konadu
30. Apr.

Den Part mit dem kämpferischen Glauben hat mich heute gepackt.


*Wir gleiten nicht einfach in Gottesfurcht hinein — wir verfolgen sie bewusst.*


Es ist wieder eine starke Erinnerung daran, dass den Glauben auszuleben eine Intention ist, die man bewusst setzen sollte. Den guten Kampf zu kämpfen ist eine Entscheidung, die man jeden Morgen neu treffen muss.


Deshalb sagt auch Paulus zu Timotheus in Vers 11:

„Bemüh dich vielmehr mit aller Kraft darum, das Richtige zu tun, Gott zu dienen, ihm zu vertrauen und deine Mitmenschen von ganzem Herzen zu lieben.“


Diese Worte zeigen, dass Glaube aktiv gelebt werden muss mit Hingabe, Ausdauer und bewusster Entscheidung.


Danke, Pastor Joseph, für diese starke Andacht, und danke an das Comms Team. 🙌🏾🔥

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bukasa.lea
30. Apr.

„Wie du lebst zeigt wem du dienst“ wow was für eine Andacht 🔥


Was ich persönlich heute mitnehmen konnte:


Dein Umfeld entschuldigt nicht deinen Charakter ‼️


- Geld ist nicht böse — aber die Liebe dazu ist gefährlich!

- Das Evangelium, das dir anvertraut wurde, ist ein Schatz.

- ⁠Wahrheit bringt Veränderung hervor — nicht Verwirrung oder Spaltung.


*Dieser Vers, hat mir nochmals eine neue Perspektive gegeben!!*


„Denn wir sind ohne etwas in die Welt gekommen, und wir werden auch nichts aus ihr mitnehmen können.“ (V.7, HFA)


Suchen wir Gott — oder benutzen wir Gott, um Dinge zu bekommen?


Wow diese Frage bringt wirklich zum reflektierten!

Danke Pastor Joseph und Kommunikations Team für diese kraftvolle Andacht 🙏🏽❤️

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Der wahre Gewinn liegt nicht in dem, was wir anhäufen — sondern darin, wer wir in Christus werden.


heute durfte ich lernen, was wir suchen, soll nicht irdisch sein sondern einzig und alleine Gott.

• egal in welcher Lage du steckst, handle mit Ehrfurcht zu Gott

Wie du lebst zeigt wem du dienst

•Wenn wir Gott haben und trotzdem mehr wollen, zeigt das, dass wir den Wert Seiner Gegenwart, der Errettung und Evangeliums nicht verstanden haben

• wenn wir ständig nach mehr suchen oder mehr erhalten wollen, nie zufrieden sind und nur so Gott dienen, befinden wir uns in einem großen Irrtum.

• Unser Gewinn steckt im Himmels reich, nicht auf Erden, deswegen sollten wir danach trachten.

-> Matthäus 6,33


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