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Täglicher Bibelplan -Apostelgeschichte 16

10. März 2026

Andacht von Reverend Joseph Antwi

Thema: Mein Beruf, mein Auftrag im Reich Gottes



Bibelstelle: Apostelgeschichte 16,1–24



Einführung


Gemeindefamilie, in Apostelgeschichte 16,1–24 sehen wir, wie Gott seine Diener Schritt für Schritt bei der Erfüllung ihres Auftrags im Reich Gottes führt. Die Reise von Paulus dem Apostel und seinem Team erinnert uns daran, dass unser Leben nicht zufällig ist. Gott lenkt unsere Wege, öffnet Türen, schließt andere und gebraucht jede Situation für seinen Zweck.

Dieser Abschnitt zeigt uns Vorbereitung, göttliche Leitung und Versorgung — alles innerhalb desselben Auftrags.



1. Gott bereitet Menschen für den Auftrag vor


Als Paulus in Lystra ankam, begegnete er einem jungen Jünger namens Timotheus.

📖 „Die Brüder in Lystra und Ikonion hatten alle eine sehr gute Meinung von ihm.“ (Apostelgeschichte 16,2 HFA)


Timotheus hatte unter den Gläubigen einen sehr guten Ruf. Beachtet das genau: Gott ist daran interessiert, Menschen hervorzubringen, die unter dem Volk Gottes einen guten Ruf haben.


Wenn man tiefer in den Hintergrund von Timotheus schaut, sagt uns die Bibel, dass sein Vater Grieche war, während seine Mutter eine jüdische Gläubige war (Apostelgeschichte 16,1). Das bedeutet, dass Timotheus nicht aus einem vollständig jüdischen Hintergrund kam. Dennoch hat Gott ihn erwählt und ihn in der frühen Gemeinde mächtig gebraucht.

Das erinnert uns an etwas Kraftvolles: Gott kann jeden Menschen für seinen Zweck gebrauchen.


Dein Hintergrund disqualifiziert dich nicht, wenn dein Herz vor Gott richtig steht.

Beachtet aber auch, dass Timotheus’ Ruf ihm die Tür öffnete, von Paulus für den Dienst ausgewählt zu werden. Dein Ruf kann Raum für dich im Reich Gottes schaffen.


Gemeinde, wir dürfen unseren Ruf nicht schlecht behandeln. Die Art, wie wir leben, wie wir sprechen und wie wir uns verhalten, repräsentiert Christus.


📖 „Ein guter Ruf ist wertvoller als großer Reichtum.“ — Sprüche 22,1 (HFA)


Wenn dein Ruf Christus widerspiegelt, werden dein Pastor und deine Leiter deine Treue bemerken und dir vielleicht größere Verantwortung im Werk des Evangeliums anvertrauen. Timotheus wurde schließlich einer der wichtigsten Leiter der frühen Gemeinde. Was für ein Segen.



2. Der Heilige Geist lenkt und korrigiert unseren Weg


Als Paulus und sein Team ihre Reise fortsetzten, geschah etwas Ungewöhnliches.


📖 „Der Heilige Geist hinderte sie daran, die Botschaft in der Provinz Asia zu verkünden.“ (Apostelgeschichte 16,6 HFA)


Stellt euch das vor. Die Apostel wollten das Evangelium predigen, doch der Heilige Geist verhinderte, dass sie in diese Richtung gingen.


Später erhielt Paulus eine Vision von einem Mann aus Mazedonien, der um Hilfe rief (Apostelgeschichte 16,9). Gott lenkte sie um, weil das Evangelium diese Region erreichen musste.


Gemeinde, manchmal ist das, was sich wie Widerstand anfühlt, in Wirklichkeit eine göttliche Umleitung.


Ich kann persönlich davon in meinem eigenen Leben Zeugnis geben. Bevor ich in die Schweiz kam, waren meine Pläne ganz anders. Ich hatte mich an mehreren Schulen im Vereinigten Königreich beworben und dachte stark über die Vereinigten Staaten und sogar über die Niederlande nach, weil ich einen Freund hatte, der dort studierte.


Die Schweiz war nicht einmal Teil meines Plans.


Doch der Herr stellte eine sehr strategische Verbindung durch einen jungen Mann her, der meinen Vater über die Universität Basel informierte. Durch diese Verbindung änderte sich die Richtung meines Lebens.


Wenn ich heute zurückblicke, erkenne ich etwas Kraftvolles: Die Reise ging nicht in erster Linie um eine Schule — es ging um Gottes Mission.


Gott gebraucht oft Menschen, denen wir begegnen, um unsere Richtung zu formen. Wenn der Heilige Geist unseren Weg umleitet, dann deshalb, weil er bereits das größere Bild sieht.



3. Gott bereitet die Menschen vor, denen wir begegnen werden


Als Paulus und sein Team in Philippi ankamen, trafen sie eine Frau namens Lydia aus Thyatira.


📖 „Der Herr öffnete ihr das Herz, sodass sie gut zuhörte und annahm, was Paulus sagte.“ (Apostelgeschichte 16,14 HFA)


Bevor Paulus ankam, hatte Gott Lydias Herz bereits vorbereitet. Sie und ihr Haus glaubten, und sie wurde eine Unterstützerin der Mission.


Aber beachtet etwas Kraftvolles in der Schrift. Lydia sagte nicht einfach: „Ich habe das Evangelium angenommen.“ Sie bestand darauf, dass der Segen ihr ganzes Haus erreichen musste.


📖 „Wenn ihr überzeugt seid, dass ich fest an den Herrn glaube, dann kommt in mein Haus und bleibt dort.“ (Apostelgeschichte 16,15 HFA)


Lydia war entschlossen, dass das Evangelium nicht bei ihr stehen bleiben würde. Sie setzte sich dafür ein, dass ihr ganzes Haus Christus begegnete.


Was für ein starkes Zeugnis.


Gemeinde, viele von uns haben Jesus empfangen, aber wir müssen dieselbe Last für unsere Familien tragen. Vielleicht kennt deine Mutter Jesus noch nicht. Vielleicht kennt dein Vater den Herrn nicht. Vielleicht sind einige Verwandte noch weit von Gott entfernt.


Doch wenn eine Person in einem Haushalt das Evangelium empfängt, sollte es ihr tägliches Gebet werden, dass die ganze Familie gerettet wird.


Wenn wir den Heiligen Geist bitten und im Gebet treu bleiben, kann Gott sogar die härtesten Herzen verändern.



Schluss


Wegen des Reichtums dieses Kapitels möchte ich die Andacht hier beenden und euch einladen, persönlich tiefer im Wort zu gehen.



📖 Chair Time


Gemeinde, nehmt euch heute Zeit, eure Bibel zu öffnen und das ganze Kapitel zu lesen.


Lest:

Apostelgeschichte 16 (das ganze Kapitel)


Danach, wenn ihr Zeit habt, lest auch:

Psalm 5

Denkt Tag und Nacht über das Wort nach und erlaubt dem Heiligen Geist, euch tiefere Einsicht zu geben.



Betet still und sucht die Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist.


Wir sehen uns, wenn ihr Zeit habt, auf Zoom zur globalen Gebetszeit! Teilt diese Andacht und hinterlasst auch eure Kommentare auf dieser Website.


Shalom

Rev Joseph Antwi

 
 
 

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