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Täglicher Bibelplan -Apostelgeschichte 18

Aktualisiert: 16. März

16. März 2026

Andacht von Deaconess Sarah Imonopi

Thema: Meine Arbeit, mein königlicher Auftrag



Andacht: Apostelgeschichte 18


Einleitung

Wir setzen unsere Betrachtung der Apostelgeschichte fort und schauen heute auf Kapitel 18.


Nach seiner Zeit in Athen reist der Apostel Paulus weiter in die lebendige Handelsstadt Korinth. Korinth war eine bedeutende Metropole der damaligen Zeit – ein Zentrum für Handel, Kultur und Begegnungen zwischen Menschen aus vielen Regionen.


Dort begegnet Paulus einem Ehepaar, das für seinen weiteren Dienst eine wichtige Rolle spielen wird: Aquila und Priscilla. Sie teilen nicht nur den Glauben, sondern auch den Beruf – sie sind Zeltmacher.


In Apostelgeschichte 18,3 lesen wir (HFA):


„Weil Paulus den gleichen Beruf hatte wie sie – sie waren Zeltmacher –, blieb er bei ihnen und arbeitete mit ihnen zusammen.“


Paulus entschied sich bewusst, mit ihnen zu arbeiten. Sein Alltag, seine Arbeit und sein Dienst für Gott waren eng miteinander verbunden.


Gott wirkt im Alltag


Paulus war nicht nur Prediger und Missionar – er arbeitete auch praktisch mit seinen Händen. Er lebte mitten im Alltag der Menschen und nutzte genau diesen Ort, um Gottes Reich sichtbar zu machen.


Auch an anderen Stellen wird dieses Prinzip deutlich. In Kolosser 3,23 heißt es (HFA):


„Egal, was ihr tut, arbeitet von Herzen, als würdet ihr direkt dem Herrn dienen und nicht den Menschen.“


Ob Schule, Ausbildung, Studium oder Arbeit – Gott kann genau dort wirken, wo wir gerade stehen.


Unser Alltag ist kein Hindernis für Gottes Wirken. Im Gegenteil: Gerade dort, in Gesprächen, Begegnungen und ganz normalen Momenten, möchte Gott durch uns wirken.


Mut trotz Widerstand


Während Paulus in Korinth das Evangelium verkündigt, erlebt er auch Widerstand.


In Apostelgeschichte 18,5–6 lesen wir (HFA):


„Als dann Silas und Timotheus aus Mazedonien kamen, widmete Paulus sich ganz der Verkündigung der Botschaft. Er bezeugte den Juden, dass Jesus der versprochene Retter ist. Aber sie widersprachen ihm und beschimpften ihn. Da schüttelte Paulus den Staub von seinen Kleidern und sagte zu ihnen: »Wenn ihr verloren geht, seid ihr selbst schuld. Ich habe meine Pflicht getan. Von jetzt an gehe ich zu den Nichtjuden.«“


Nicht alle Menschen wollten hören, was Paulus zu sagen hatte. Manche widersetzten sich sogar offen.


Doch Paulus bleibt mutig. Er vertraut darauf, dass Gott seinen Weg führt – auch wenn es Widerstand gibt.


Gottes Ermutigung


Mitten in dieser schwierigen Situation erlebt Paulus etwas Besonderes: Gott selbst ermutigt ihn.


In einer Vision in der Nacht spricht der Herr zu ihm. In Apostelgeschichte 18,9–10 lesen wir (HFA):


„In einer Nacht sprach der Herr in einer Vision zu Paulus: »Hab keine Angst! Rede weiter und schweige nicht! Denn ich bin bei dir. Niemand wird dir etwas antun können, denn viele Menschen in dieser Stadt gehören zu mir.«“


Was für eine starke Zusage.


Gott sieht Paulus. Er kennt seine Situation, seine Herausforderungen und vielleicht auch seine Müdigkeit oder Entmutigung. Und genau dort spricht Gott zu ihm: Hab keine Angst. Ich bin bei dir.


Diese Zusage gilt nicht nur Paulus. Auch wir dürfen wissen: Gott ist mit uns – mitten in unserem Alltag.


Gemeinsam im Dienst


Später reist Paulus weiter nach Ephesus. Dort begegnen Aquila und Priscilla einem Mann namens Apollos.


Apollos kennt die Schriften gut und spricht begeistert über Gott, aber sein Verständnis ist noch nicht vollständig. Geduldig nehmen Aquila und Priscilla ihn beiseite und erklären ihm den Weg Gottes genauer.


Hier sehen wir ein schönes Bild davon, wie Gott durch verschiedene Menschen wirkt. Jeder hat eine andere Aufgabe, doch alle dienen demselben Ziel.


In 1. Korinther 3,6 beschreibt Paulus dieses Zusammenspiel so (HFA):


„Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das Wachstum geschenkt.“


Manche säen, manche begleiten, manche ermutigen – doch Gott ist es, der Herzen verändert und Wachstum schenkt.


Schlussgedanken


Kapitel 18 zeigt uns mehrere wichtige Wahrheiten:


  • Gott wirkt mitten im Alltag – auch durch unsere Arbeit und unsere täglichen Begegnungen.


  • Widerstand gehört manchmal dazu, wenn wir unseren Glauben leben.


  • Gott ermutigt uns und erinnert uns daran, dass wir nicht allein sind.


  • Viele Menschen arbeiten gemeinsam an Gottes Werk, aber Gott selbst schenkt das Wachstum.


Actionstep


Überlege dir:


Wo kann ich heute Gottes Gegenwart sehen und leben?


Vielleicht in einem Gespräch mit einem Freund, in der Schule, beim Sport oder bei der Arbeit. Suche eine konkrete Gelegenheit, in der du anderen Mut machen oder Gottes Liebe weitergeben kannst.


Reflexion


  • Wo erlebe ich Gottes Wirken in meinem Alltag?


  • In welchen Situationen brauche ich Mut, meinen Glauben zu leben?


  • Wie kann ich andere Menschen im Glauben ermutigen – so wie Aquila und Priscilla Apollos geholfen haben?


Gebet


Vater, danke, dass du uns ermutigst und uns immer begleitest – im Alltag, in der Schule, in der Arbeit und in unseren Begegnungen mit anderen.


Hilf uns, dir dort zu dienen, wo wir gerade stehen. Schenke uns Mut und die richtigen Worte, um die Menschen um uns herum zu ermutigen und zu stärken.


Amen.


Stille Zeit


Lies Apostelgeschichte 18 noch einmal ganz in Ruhe.

1 Kommentar


Angela. Z
17. März

Was für eine aufbauende und Segensreiche Andacht heute Morgen 🙏🏼


Was ich aus der heutigen Andacht für mich mitnehmen konnte:


Auch wenn es immer Menschen geben wird, die für die Wahrheit nicht offen sind dürfen wir dabei nicht vergessen das dies nicht die einzigen Menschen sind. Darum müssen wir weiter machen und das Evangelium weiter verbreiten! Denn es gibt immer noch genug Menschen die nach der Wahrheit suchen.


Vers 9-10 berühren mein Herz. Denn nicht nur das Paulus von Gott selbst gesagt bekommt das er mit ihm ist und er weiter machen soll, er sagt ihm auch warum er dies machen soll.


Wir müssen Gott vertrauen das er uns dort gebraucht wo es das eine oder andere offene Herz gibt.


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