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Täglicher Bibelplan -Apostelgeschichte 20

18. März 2026

Andacht von Deacon Thomson Imonopi

Thema: Meine Arbeit, mein königlicher Auftrag



Andacht: Apostelgeschichte 20

Einleitung

Das zwanzigste Kapitel der Apostelgeschichte zeigt einen besonders bewegenden Abschnitt im Dienst des Apostels Paulus. Er reist noch einmal durch verschiedene Gemeinden, ermutigt die Gläubigen und verabschiedet sich schließlich von den Ältesten aus Ephesus. In seinen Worten spüren wir seine tiefe Liebe zur Gemeinde sowie den Ernst seines Wandels mit Gott.


Hoffnung mitten in der Nacht

In Troas versammelt sich die Gemeinde am ersten Tag der Woche, um gemeinsam das Brot zu brechen (V.7). Paulus spricht lange zu ihnen, weil er seine Reise bald fortsetzen muss. Während der Nacht sitzt ein junger Mann namens Eutychus in einem Fenster. Die Müdigkeit überkommt ihn; er schläft ein und stürzt aus dem dritten Stock (V.9).

Die Menschen sind erschrocken, doch Paulus, erfüllt von Glauben und im Vertrauen auf Gottes Kraft, geht zu ihm hinunter, beugt sich über ihn und spricht die entscheidenden Worte: „Er lebt!“ (V.10). Durch den Glauben des Paulus und Gottes Kraft wird der junge Mann wieder lebendig, und die Gemeinde wird tief getröstet (V.11–12). Diese Szene erinnert uns daran, dass Gott selbst in Momenten, in denen alle Hoffnung verloren scheint, neues Leben schenken kann.


Ein Blick nach vorn

Nachdem Paulus seine Reise fortgesetzt hat, lässt er die Ältesten der Gemeinde von Ephesus zu sich nach Milet rufen (V.17). Dort spricht er zu ihnen und blickt darauf zurück, wie er unter ihnen gelebt hat – in Demut, unter Tränen und trotz vieler Herausforderungen (V.19).

Besonders eindrücklich sind seine Worte über das, was vor ihm liegt. In Vers 23 sagt Paulus, dass der Heilige Geist ihm bezeugt, dass Gefangenschaft und Bedrängnisse auf ihn warten. Doch das hält ihn nicht auf. In Vers 24 zeigt sich seine Herzenshaltung: Sein eigenes Leben ist nicht das Wichtigste; entscheidend ist, den Auftrag zu erfüllen und das Evangelium der Gnade Gottes zu verkündigen.


Wachsamkeit für die Gemeinde

Paulus weiß, dass er diese Menschen wahrscheinlich nie wiedersehen wird (V.25). Deshalb spricht er eindringlich zu den Ältesten. Er erklärt, dass er ihnen den ganzen Ratschluss Gottes verkündigt hat (V.27), und fordert sie auf, auf sich selbst und auf die ganze Herde Acht zu geben, die Gott ihnen anvertraut hat (V.28).

Er sagt voraus, dass nach seinem Weggang „reißende Wölfe“ unter sie kommen werden, die die Herde nicht verschonen (V.29). Sogar aus den eigenen Reihen werden Menschen auftreten, die die Wahrheit verdrehen und andere in die Irre führen (V.30). Diese Worte zeigen, wie kostbar die Gemeinde ist und welche Verantwortung Leitung trägt: die Menschen zu schützen, auf Gottes Wort zu achten und treu zu bleiben.


Ein Abschied voller Vertrauen

Am Ende erinnert Paulus daran, dass er drei Jahre lang unermüdlich gelehrt und die Menschen unter Tränen ermahnt hat (V.31). Dann befiehlt er sie Gott und dem Wort seiner Gnade an (V.32). Er betont, dass sein Dienst nicht von Eigennutz geprägt war, sondern von Hingabe und Einsatz für andere (V.33–35).

Die Ältesten weinen, weil sie wissen, dass sie Paulus wahrscheinlich nie wiedersehen werden (V.37–38). Doch dieser Abschied ist von Vertrauen getragen – Gott selbst führt weiter.


Praktischer Schritt

Nimm dir in dieser Woche bewusst Zeit, jemanden im Glauben zu ermutigen – so wie Paulus es in Apostelgeschichte 20,1–2 getan hat. Das kann eine kurze Nachricht, ein Gespräch oder ein gemeinsames Gebet sein. Bitte Gott gleichzeitig, dir zu zeigen, wo du wachsam bleiben sollst – so wie Paulus die Ältesten in den Versen 28–30 dazu aufgerufen hat, für sich selbst und die Gemeinde zu sorgen.


Gebet

Herr Jesus,

danke für Dein Wort und für das Vorbild von Paulus.

Hilf mir, treu mit Dir zu gehen.

Schenke mir ein Herz, das andere ermutigt und Hoffnung weitergibt.

Lehre mich, wachsam zu bleiben und auf das zu achten, was Du mir anvertraut hast.

Führe mich durch Deinen Geist und lass mein Leben ein Zeugnis Deiner Gnade sein.

Amen.

 
 
 

1 Kommentar


Kevin Lusumbu
Kevin Lusumbu
18. März

,,Diese Szene erinnert uns daran, dass Gott selbst in Momenten, in denen alle Hoffnung verloren scheint, neues Leben schenken kann.‘‘


Die heutige Andacht war heute sehr erfrischend und aufschlussreich. Das konnte ich persönlich mitnehmen:


Durch den Glauben des Paulus und Gottes Kraft wird der junge Mann wieder lebendig, und die Gemeinde wird tief getröstet (V.11–12).


Sogar aus den eigenen Reihen werden Menschen auftreten, die die Wahrheit verdrehen und andere in die Irre führen (V.30).


Er betont, dass sein Dienst nicht von Eigennutz geprägt war, sondern von Hingabe und Einsatz für andere (V.33–35).


Das Kapitel zeigt deutlich wir dienen ein lebendigen GOTT, der Dinge ermöglicht die für Menschen nicht möglich sind oder wo die Menschen die Hoffung bereits aufgegeben haben.

Zudem…


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