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Täglicher Bibel Plan - Johannes 4 & 5

19. Dezember 2025

Andacht von Reverend Joseph Antwi

Thema: Entfesselt zu lieben - Johannes 4 & 5

Reihe: Johannes Evangelium



Fortified City Church / Love City Church / Basel French Assembly / Luzern City Fellowship / ⁠PIWC Bern / ⁠Global prayer family


🌟 EINLEITUNG


Shalom, Volk Gottes!Ich freue mich sehr, euch die heutige Andacht weiterzugeben, und ich möchte euch allen applaudieren, dass ihr euch bewusst Zeit genommen habt, um eure Bibeln in Johannes Kapitel 3, 4 und 5 zu lesen.


Heute wollen wir zusammenfassen und über das Gelesene nachdenken, mit besonderem Fokus auf Johannes Kapitel 4 und 5. Während wir reflektieren, lasst uns diese Frage stellen: Leben wir die Liebe Jesu in unserem Alltag aus – eine Liebe, die Grenzen überwindet, Zerbrochene heilt und leere Religiosität herausfordert?



🌍 HISTORISCHER KONTEXT: WARUM SAMARIA WICHTIG IST


Bevor wir Johannes Kapitel 4 betrachten, ist es wichtig, die Spannung zwischen Juden und Samaritern zu verstehen. Jahrhunderte der Trennung, vermischter Gottesdienste und religiöser Feindseligkeit hatten Mauern zwischen ihnen errichtet. Juden betrachteten Samariter als unrein, während Samariter Jerusalem als Ort der wahren Anbetung ablehnten.


Doch Jesus ging ganz bewusst nach Samaria. Das war kein Zufall – es war göttlich geplant. Hier sehen wir das Herz von Unleashed2Love: eine Liebe, die sich nicht durch Geschichte, Kultur oder Vorurteile begrenzen lässt.


Deshalb definieren wir uns – besonders in der FCC – nicht über Kultur oder geografische Herkunft. Wir können nicht als afrikanische Gemeinde etikettiert werden. Wir haben die Grenzen überwunden, die die Menschheit trennen, und leben nach der Wahrheit des Reiches Gottes, in dem jede Nation, jeder Stamm und jedes Volk in Christus vereint ist.



TEIL EINS: JOHANNES KAPITEL 4

Entfesselte Liebe, die Grenzen überwindet



1. Liebe geht dorthin, wo andere ausweichen (Johannes 4,1–9)


Jesus musste durch Samaria gehen. Das war keine geografische Abkürzung – es war eine göttliche Verabredung.


Obwohl Galiläa sein Ziel war, sagt uns die Schrift, dass er durch Samaria gehen musste. Vom Geist geleitet sah Jesus im Geist, was andere nicht sahen. Er wusste, dass dort unerledigte Dinge auf ihn warteten.


Möge der Herr auch durch unser Leben gehen – durch unsere Familien, unsere Gemeinden und jede Situation, in der noch unerledigte Arbeit ist. Möge er Heilung, Orientierung und Wiederherstellung bringen.


Entfesselte Liebe meidet weder das Unbequeme noch die Ausgegrenzten – sie geht auf sie zu.


2. Liebe sieht das Herz, nicht die Vergangenheit (Johannes 4,10–18)


Als Jesus der samaritanischen Frau begegnete, bot er ihr lebendiges Wasser an. Er kannte ihre Vergangenheit, doch er beschämte sie nicht.


Obwohl Jesus prophetisch ihr Leben offenbarte, geschah dies nicht zur Verurteilung, sondern für ihre zukünftige Herrlichkeit. Jesus definierte sie nicht durch ihre Fehler, sondern durch das neue Leben, das er ihr anbot.


Wahre Liebe spricht das Herz mit Gnade an, nicht mit Schuld. Sie stellt Würde und Hoffnung wieder her.


3. Liebe offenbart wahre Anbetung (Johannes 4,19–26)


Jesus lehrte, dass Anbetung nicht an einen Ort gebunden ist, sondern im Geist und in der Wahrheit geschieht. Dann offenbarte er sich klar als der Messias.


Jesus war nicht daran interessiert, als bloßer Prophet wahrgenommen zu werden oder Diskussionen über seine Identität zu führen. Sein Ziel war es, sich als Retter der Welt zu offenbaren.


Entfesselte Liebe weist immer auf Jesus hin – auch wenn sie Wahrnehmungen und Traditionen herausfordert.



4. Liebe macht Ausgegrenzte zu Zeugen (Johannes 4,27–42)


Die Frau ließ ihren Wasserkrug stehen und lief in die Stadt.Die Ausgegrenzte wurde zur mutigen Zeugin.


Entfesselte Liebe verändert Leben und sendet Menschen mit einem Zeugnis aus.



TEIL ZWEI: JOHANNES KAPITEL 5

Entfesselte Liebe, die heilt und wiederherstellt



5. Liebe geht auf die Zerbrochenen zu (Johannes 5,1–9)


Jesus heilte einen Mann, der seit 38 Jahren gelähmt war. Doch vorher stellte er ihm eine

Frage:

„Willst du gesund werden?“ (Johannes 5,6 – HFA)

Diese Frage erinnert uns daran, dass Gott dem Menschen den freien Willen gegeben hat. Der Himmel bewegt sich, wenn wir bitten, suchen und anklopfen.


Der Mann antwortete nicht direkt. Stattdessen erklärte er, warum er es nicht zum Teich schaffte. Hätte er erkannt, dass er vor dem König der Könige stand, hätte er keine Zeit damit verschwendet, seine Einschränkungen zu erklären.


Viele Gläubige handeln genauso – sie definieren ihr Problem, anstatt Glauben freizusetzen.

Jesus heilte ihn, ohne seine Macht zur Schau zu stellen. Der Mann wusste zunächst nicht einmal, wer ihn geheilt hatte. Gottes Priorität ist Wiederherstellung, nicht Anerkennung. Später erkannte der Mann, dass es Jesus war. Mögen auch wir niemals vergessen, dass es Jesus Christus ist, der heilt, wiederherstellt und befreit.


Jesus sagte zu ihm:„Sündige von jetzt an nicht mehr.“ (Johannes 5,14 – HFA)

Damit zeigt Jesus, dass manche Umstände mit Sünde verbunden sind und wahre Heilung auch Veränderung einschließt.



6. Liebe offenbart göttliche Autorität und Gottheit (Johannes 5,19–30)


Nach der Heilung offenbarte Jesus seine göttliche Autorität. Er erklärte, dass er nur das tut, was er den Vater tun sieht. Er erweckt die Toten und schenkt ewiges Leben – denn Leben kommt allein durch ihn.


Jesus sagte, dass der Vater alles Gericht dem Sohn übergeben hat. Niemand wird direkt vom Vater gerichtet; das Gericht liegt beim Wort – beim Sohn Gottes.


Das ist tiefgründig:

  • Wer den Sohn hat, hat das Leben.

  • Wer den Sohn nicht hat, ist bereits verurteilt.


Dies erinnert uns daran, dass Jesus nicht nur ein Prophet oder Lehrer ist. Er ist das Wort, der Lebensspender und Richter. Wahre Liebe fließt aus der Autorität über Leben und Tod – und zeigt sich in Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Wiederherstellung.



🔥 ABSCHLUSSGEBET


  • Gebet des Dankes (Psalm 103)

  • Bitte um Vergebung (1. Johannes 2)

  • Gebet über das Wort Gottes

  • Gebet für deine Gemeinde, Pastoren und Leiterschaft

  • Befiehl deinen Morgen, indem du Frieden, Schutz und Überfluss deklarierst




 
 
 

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