Täglicher Bibel Plan - Markus 6
- Reverend Joseph Antwi

- 5. Nov. 2025
- 5 Min. Lesezeit
05. November 2025
Andacht von Reverend Joseph Antwi
Thema: Entfesselt für das Vorantreiben des Königreichs - Markus 6:14-44
Fortified City Church / Love City Church / Basel French Assembly / Luzern City Fellowship / PIWC Bern / Global prayer family

🕊 Einleitung
Hallo Gemeinde,
ich freue mich sehr, dass wir wieder in das Markus-Evangelium eintauchen, während wir weiter in diesem kraftvollen Thema der Reich-Gottes-Ausbreitung voranschreiten. Denkt daran: Markus hat so viel zu bieten, wenn es um die Prinzipien des Reiches geht, die Jesus offenbart hat.
Heute setzen wir unsere Reise von Vers 14 bis Vers 44 fort.
Ich möchte dich ermutigen, dir etwas Zeit für dich zu nehmen – setz dich, wenn möglich, ruhig in dein Zimmer oder sogar ins Bad und lies diesen kurzen Abschnitt laut vor. Während du liest, richte dein Herz auf das, was dich persönlich anspricht, denn jeder Vers hier trägt eine Wahrheit des Reiches, die deinen Glauben stärken wird.
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Verse 14–29 — Der Preis der Reich-Gottes-Verpflichtung
„Denn Herodes fürchtete Johannes, da er wusste, dass er ein gerechter und heiliger Mann war, und er beschützte ihn. Und wenn er ihn hörte, tat er vieles und hörte ihn gern.“ (Markus 6,20)
Dieser Abschnitt beginnt mit der Geschichte vom Martyrium Johannes des Täufers – eine ernüchternde Erinnerung daran, dass die Ausbreitung des Reiches immer einen Preis hat.
Johannes war mutig genug, Herodes wegen seiner Sünde zu konfrontieren und Gottes Wahrheit zu verkünden, auch wenn sie unbeliebt war. Sein Gehorsam kostete ihn das Leben, aber seine Stimme hallt bis heute durch die Geschichte.
Oft schreitet das Reich Gottes durch das Opfer derer voran, die sich weigern, Kompromisse einzugehen. Herodes bewunderte die Integrität des Johannes, aber Bewunderung ohne Umkehr ist keine Verwandlung. Herodias, erfüllt von Anstoß, wollte den Propheten zum Schweigen bringen – und sie nahm ihm zwar den Kopf, aber nicht die Botschaft.
Weißt du, manchmal – selbst in der Schule – wenn du es wagst, die Wahrheit zu sagen, beginnen andere, dich dafür zu hassen. Diejenigen, die Johannes den Täufer töten wollten, stehen sinnbildlich für Menschen heute, die versuchen, die Träger der Wahrheit zum Schweigen zu bringen. Während wir Gottes Werk tun, gibt es viele in unseren Städten und Regionen, die uns nicht mögen, uns missverstehen und schlecht über uns reden – einfach, weil sie die Wahrheit, die wir tragen, nicht ertragen können.
In unserer Generation wird dich vielleicht niemand buchstäblich enthaupten – aber Menschen „enthaupten“ andere immer noch mit ihren Worten, ihrem Hass und ihren Beleidigungen. Und doch müssen wir weiterhin mutig stehen und verkünden, dass das Evangelium einen Preis hat.
Das Beispiel von Johannes erinnert uns auch daran, dass es verschiedene Wege gibt, die Wahrheit zu konfrontieren. Johannes sprach religiöse und politische Autoritäten direkt an, furchtlos und klar. Jesus dagegen handelte mit göttlicher Weisheit – er wusste, wann man reden und wann man schweigen sollte. Beide hatten ihre Rolle in Gottes Plan: Johannes wurde gesandt, um den Weg zu bereiten, und als Jesus kam, war Johannes’ Auftrag erfüllt.
Es ist schmerzhaft, dass sein Dienst durch den Tod endete, aber selbst das diente einem göttlichen Zweck: Der Weg wurde bereitet, damit der Messias leuchten konnte.
Lasst uns beten, dass keiner unserer Aufträge vorzeitig beendet wird – weder durch Entmutigung, Kompromisse noch durch Widerstand.
Ich ermutige dich: Bete für deine Pastoren, Leiter und YCLs, die täglich lehren und die Wahrheit hochhalten. Es ist nicht leicht, für Gerechtigkeit einzustehen in einer Welt, die sie verspottet.
💭 Reflexion:
• Bin ich bereit, Gott zu gehorchen, auch wenn es mich etwas kostet?
• Wie reagiere ich, wenn ich angegriffen werde, weil ich die Wahrheit spreche?
• Bete ich für diejenigen, die mutig Gottes Wort verkünden?
💬 Gebet:
Herr, gib mir den Mut von Johannes dem Täufer – für Gerechtigkeit und Wahrheit einzustehen, egal was es kostet. Stärke jeden Leiter und Diener, der Deine Botschaft trägt. Lass unsere Mission niemals vorzeitig enden, und lass Dein Reich durch unseren Gehorsam wachsen.
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Verse 30–34 — Das Mitgefühl der Diener des Reiches
„Und die Apostel versammelten sich bei Jesus und berichteten Ihm alles … Und Er sprach zu ihnen: ‚Kommt mit mir an einen einsamen Ort, wo ihr allein seid, und ruht ein wenig aus.‘“ (Markus 6,30–31)
Nach einer intensiven Zeit des Dienstes kehrten die Jünger müde zurück. Jesus erkannte ihr Bedürfnis nach Ruhe – eine Erinnerung daran, dass Ruhe kein Ungehorsam ist, sondern Teil des Rhythmus des Reiches. Doch als die Volksmenge ihnen folgte, überwog Jesu Mitgefühl seine Müdigkeit.
Er sah die Menge nicht als Last, sondern als Bedürftige – „Schafe ohne Hirten“. Also begann Er, sie vieles zu lehren.
Das ist das Herz des Reiches Gottes: Mitgefühl, das zu Handlung führt.
Wahrer Dienst fließt aus Mitgefühl, nicht aus Bequemlichkeit.Wenn uns Liebe bewegt, beginnen Wunder zu geschehen.
💭 Reflexion:
• Diene ich aus Liebe oder aus Pflichtgefühl?
• Sehe ich Unterbrechungen als Last oder als Gelegenheit, Mitgefühl zu zeigen?
💬 Gebet:
Herr, erfülle mich mit Deinem Mitgefühl. Lass mein Herz brechen über das, was Dein Herz bricht, und lehre mich, aus Liebe zu dienen, nicht aus Erschöpfung.
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Verse 35–44 — Die Vermehrung der Ressourcen des Reiches
„Gebt ihr ihnen zu essen.“ (Markus 6,37)
Die Jünger sahen das Bedürfnis – 5.000 hungrige Menschen – und ihre sofortige Reaktion war, sie wegzuschicken. Aber Jesus gab die Verantwortung an sie zurück: „Gebt ihr ihnen zu essen.“
Sie sahen, was sie hatten – nur fünf Brote und zwei Fische – und sahen Mangel. Aber Jesus blickte zum Himmel und sah Fülle.
Er nahm, was sie hatten, segnete es, brach es und vermehrte es, bis alle satt waren – und zwölf Körbe blieben übrig.
Das ist das Prinzip der Reich-Gottes-Ausbreitung:👉 Alles, was du in Jesu Hände legst, vermehrt sich.
Deine Zeit, deine Gabe, deine kleinen Akte des Gehorsams – wenn du sie hingibst, können sie zum Wunder eines anderen werden.
Die Jünger dachten, es sei zu wenig, aber in Jesu Händen wurde „nicht genug“ zu „mehr als genug“.
💭 Reflexion:
• Halte ich etwas zurück, weil ich denke, es sei zu wenig?
• Vertraue ich Gott, dass Er meinen Gehorsam für Seinen Zweck vervielfacht?
💬 Gebet:
Herr, ich gebe Dir meine Brote und Fische – meine Zeit, meine Kraft und meine Ressourcen. Nimm sie, segne sie und vermehre sie für Dein Reich.
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🪔 Zusammenfassende Reflexion
Markus 6,14–44 lehrt uns drei Schlüssel zur Ausbreitung des Reiches:
Mut – für die Wahrheit einzustehen, auch wenn es uns etwas kostet (Johannes der Täufer).
Mitgefühl – Menschen aus Liebe zu dienen, nicht aus Bequemlichkeit (Jesus).
Hingabe – das, was wir haben, in Gottes Hände zu legen (die Jünger).
Die Ausbreitung des Reiches beginnt nicht mit Menschenmengen, sondern mit Hingabe, Mitgefühl und Entschlossenheit.
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🙏 Abschlussgebet
Vater, danke, dass Du uns durch Dein Wort lehrst, dass die Ausbreitung Deines Reiches sowohl Opfer als auch Lohn beinhaltet. Gib uns den Mut von Johannes, das Mitgefühl von Jesus und den Glauben der Jünger. Vermehre jeden Samen des Gehorsams, den wir säen – in unseren Familien, in unserer Gemeinde und in unserer Stadt.
Im mächtigen Namen Jesu, Amen.





Die Andacht heute war wirklich so kraftvoll; Schon in diesem kleinen Abschnitt von Markus Kapitel 6 offenbart sich so vieles über das Reich Gottes ‼️🔥
Das Reich Gottes wird mit Hingabe, Opfer, Mitgefühl und Entschlossenheit vorangetrieben.
Ich bete, dass wir an den Punkt kommen, so dass wir; wie Johannes mit Mut für die Gerechtigkeit einstehen, wie Jesus mit Mitgefühl und Liebe dienen, und wie die Jünger vertrauen und uns ganz hingeben auf Gottes Plan.
Es ist nicht leicht, für Gerechtigkeit einzustehen in einer Welt, die sie verspottet.
Das hat mich so getroffen, diese Welt möchte manchmal kein Licht sehen.
Johannes gab die Wahrheit wieder und sie enthaupteten ihn; Manchmal frage ich mich: Wieso möchte diese Welt die Wahrheit nicht annehmen?
Was für ein Start in den Tag wow!!😍
Ich nehme heute vorallem mit das egal was wir tun wenn wir es mit Hingabe tun und Jesus alles in die Hände legen er aus all den Mängel die Vollkommenheit bringt.
- Jesus machte aus “nicht genug” = “mehr als genug”
Das erinnert mich an ein satz der Apostel Paulus mal erwähnte in 2.Korinther 6:10
“…Wir besitzen nichts und haben doch alles.”
Er macht aus unserem “nichts” die kommplette “Fülle” wie er sie sah im Himmel, während die jünger am zweifeln waren ob sie genügend zu essen hatten für alle menschen.
Danke vielmals Pastor Joseph für diese ergreifende Andacht, auch an das Kommunikationsteam God bless you endlessly!🙏🏽❤️